Sicherung des Seeverkehrs im Nahen und Mittleren Osten
#76
Ich schrieb von der Nordwestküste. Witzigerweise ist das praktisch genau dort wo sie hunderte Milliarden Dollar in THE LINE versenkt haben. Gold von Aden und Houthis sind da weit weg. Also da wo die Straße von Tiran zum Golf von Akaba führt.
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#77
Der größte Teil der Schiffe muss trotzdem am Jemen vorbei und durch den Golf von aden .
Für was Saudi arabien sein Geld ausgibt sollte uns doch egal sein. Das Problem hat doch nicht Saudi arabien verursacht , oder habenndie den Krieg angefangen?
Der pipelinetransport ist für Saudi arabien aufgrund der hohen Kosten und transportdauer keine Alternative . Es ist ja nicht bloß mit dem Bau einer solchen Trasse getan. Eine Pipeline die wirtschaftlich wäre würde immer andere Länder tangieren
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#78
Schiffe nach Europa müssten keineswegs am Jemen vorbei. Sie müssten lediglich durch den Suez-Kanal und Retour. Dass die Asiaten dann durch den Jemen / Aden / Houthis behindert werden, wäre sogar in unserem Interesse.
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#79
Dabei geht es aber nicht um unsere Interessen sondern die der Saudis . Wir sind als Kunden so wenig interessant anscheinend das die bestehende Pipeline ans Mittelmeer nicht mal voll genutzt wird. Man bräuchte nicht mal durch den Suezkanal. Was unter anderem an den Kosten liegt, weil die wollen wir ja auch nicht tragen. Wir kriegen letztendlich das was wir bereit sind zu zahlen.
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#80
Zitat:Wir sind als Kunden so wenig interessant anscheinend das die bestehende Pipeline ans Mittelmeer nicht mal voll genutzt wird.

https://www.argusmedia.com/en/news-and-i...uz-closure
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#81
Die Ost/West Pipeline hat nur eine Kapazität von 5 mn b/d .

https://www.strausscenter.org/strait-of-...rt-routes/

Wenn davon 2 mn b/d Eigenbedarf sind bleibt nicht viel übrig . Für Exporte nach Europa würde man diese Pipeline überhaupt nicht brauchen , es gibt eine die direkt ans Mittelmeer führt. Diese würde aber zusätzlich zu denn Transportkosten auch Transitgebühren auf den Plan rufen.
Der Pipelinetransport ist daher nicht erwünscht von den Förderländern weil er zu teuer ist und weil man sich untereinander auch nicht grün ist.
Auf der Karte ist sehr gut zu sehen das man selbst über Jordanien mehrere Möglichkeiten hätte wenn man wollte.
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#82
Zitat:Diese würde aber zusätzlich zu denn Transportkosten auch Transitgebühren auf den Plan rufen.
Der Pipelinetransport ist daher nicht erwünscht von den Förderländern weil er zu teuer ist und weil man sich untereinander auch nicht grün ist.

Ja natürlich. Aber saudisches Öl und Gas wäre über die Westküste unter Umgehung der beiden Engen problemlos nach Europa exportierbar, gäbe es dort entsprechende Verlade / Hafeninfrastruktur. Damit würde man dann auch die Problemstellung von Transitländern, Transitgebühren usw. umgehen.
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#83
Die gibt es ja seit 1982 im Hafen Yanbu und wird auch genutzt . Die schafft halt nur 5 Millionen am Tag , wovon aber 2,5 Mio Eigenbedarf der Saudis sind und der Rest wird exportiert . Hafen und Pipeline sind ja schon ohne Krieg ausgelastet gewesen . Europa hat nun mal anscheinend nicht zu den Ländern gehört die dort verladen haben.
Wenn aber heut zu lesen ist das wir aus Deutschland und Europa Diesel und Öl verkaufen und wieder verschiffen , frag ich mich was hier schief läuft.
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#84
Die Fregatte Evertsen übernimmt die Verantwortung für die Luftverteidigung der GAN
Marineschepen (NL)
Dies ist eine Premiere für ein niederländisches Schiff innerhalb einer französischen GAN und ein weiteres Zeichen für die Annäherung zwischen Frankreich und den Niederlanden.
[Bild: https://storage.ghost.io/c/8c/9e/8c9ebee...-2026a.jpg]
Die Zr.Ms. Evertsen übernimmt seit vergangenem Samstag die Leitung der Luftverteidigung der Seegruppe um den französischen Flugzeugträger Charles de Gaulle. Die Luftverteidigungs- und Kommandofregatte (LCF) wurde zum Anti Air Warfare Commander (AAWC) ernannt. Marineschepen.nl befragte zwei ehemalige Luftverteidigungsoffiziere zu dieser Rolle der Fregatte: „Das hat etwas zu bedeuten “.

Die Leitung der Luftabwehr wird also seit fast einer Woche von der Zr.Ms. Evertsen wahrgenommen, einem nicht-französischen Schiff inmitten all dieser Luftabwehrfregatten. Das Schiff spricht von einem „besonderen Meilenstein und einer großen Ehre“.
Die ehemaligen Luftabwehr-Offiziere Michel van Vliet und Niels Woudstra sind derselben Meinung. Beide haben in der Vergangenheit ebenfalls die Funktion des AAWC ausgeübt, wenn auch von anderen Schiffen aus.

„Es geht nicht so sehr um die Funktion des AAWC an sich, denn das ist etwas, das ein LCF übernehmen können muss“, erklärt Van Vliet. „Selbst im Rahmen der NATO ist das nicht so außergewöhnlich, aber hier ist der Kern französisch. Und angesichts dieser anderen Luftabwehrschiffe und vor allem des französischen Flugzeugträgers ist es bemerkenswert, dass die Rolle des AAWC einem niederländischen Schiff übertragen wurde. Diese Entscheidung der Franzosen zeugt von einem gewissen Vertrauen: Die Evertsen hat sich diese Rolle verdient, und das sagt viel aus.“

„Das ist eine wichtige Chance für die Evertsen, ein sehr bereichernder Einsatz.“
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