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RE: Vierter Golfkrieg - Schneemann - 29.03.2026 Bei dem Treffer auf der Prinz-Sultan-Airbase wurde wohl tatsächlich ein Sentry (Kennung: 81-0005) getroffen - eine von sechs dort stehenden Maschinen dieses Typs: Zitat:Images Purportedly Show E-3 Sentry Totally Destroyed From Iranian Strikehttps://www.twz.com/air/images-purportedly-show-e-3-sentry-totally-destroyed-from-iranian-strike Schneemann RE: Vierter Golfkrieg - Nightwatch - 29.03.2026 (29.03.2026, 01:28)Quintus Fabius schrieb: Deine These ist ja, dass sie dies tun wegen ihres strategischen Fernzieles (Israel weg - Mahdi). Was aber, wenn sie als apokalyptische Weltuntergangssekte auf die Idee kommen, dass der Mahdi auch so aus dem Brunnen klettert? Dass sie dafür diesen Krieg bis zum Ende der Iraner als Volk führen müssen? oder sonstige irrationale Gründe sie dazu bringen eben nicht aufzugeben.Warum sollten Fanatiker grundlegende Überzeugungen ihrer Fanatismus der Realität anpassen? Quintus Fabius schrieb:Und wenn sie aufgeben?! die zwingende schlußfolgerung ist dann ein folgekrieg, bei dem der iran dann wieder angegriffen werden muss.Das ist nicht zwingend. Wenn es einen Deal gibt, der ihr Raketenprogramm wirksam einschränkt und ihnen einen Pfad zur Bombe verwehrt kann man sie links liegen lassen und abwarten bis das Regime implodiert. Quintus Fabius schrieb:Also wäre es besser, dem Iran gleich hier und jetzt ein Ende zu setzen. Jetzt hat man diesen Krieg schon mal angfangen, jetzt muss man ihn auch richtig und ordentlich zu Ende führen und den Iran erledigen. Was problemlos innerhalb weniger Tage möglich wäre.Natürlich. Aber die bessere Alternative ist meistens nicht Grundlage des Regierungshandelns. Scheemann schrieb:Bei dem Treffer auf der Prinz-Sultan-Airbase wurde wohl tatsächlich ein Sentry (Kennung: 81-0005) getroffen - eine von sechs dort stehenden Maschinen dieses Typs:Leider absehbar wenn man die Dinger soweit vorne stationiert und auf dem Tarmac abstellen muss. Die sollten von israelischen Basen aus operieren. Hoffentlich lernt man aus diesem Krieg in Bezug auf China, dass es so nicht geht. Langfristig ist dieses Verlust verkraftbar. Die Sentrys werden in den nächsten Jahren sowieso ausgemustert (und hoffentlich durch E-7 ersetzt). In diesem Krieg wurde AEWC schon durch die Entsendung weiterer (leistungsfähigere) E-2D verstärkt, die gerissene Lücke sollte daher schließbar sein. RE: Vierter Golfkrieg - Schneemann - 29.03.2026 @Nightwatch Zitat:Leider absehbar wenn man die Dinger soweit vorne stationiert und auf dem Tarmac abstellen muss. Die sollten von israelischen Basen aus operieren.Womit wir aber auch wieder beim Punkt der Vorausplanung wären. Dass die politische Administration nun nicht unbedingt aus großen Strategen besteht, hatten wir ja schon mal angesprochen, aber zumindest die militärische Führung hätte eigentlich die exponierten Basen im Vorfeld besser vorbereiten müssen. Und dazu zählt auch, dass man mit rechnet, dass solche Basen angegriffen werden könnten, was wiederum bedeutet, dass man Vögel, die zwingend eben vorne stehen müssen, vorne belässt, aber Maschinen mit großer Reichweite eben im sicheren Hintergrund verteilt. Und AWACS brauche ich nicht vorne stehen lassen. Irgendwie schon wieder ein Minuspunkt bzgl. Planung. Aktuelle alliierte Verluste an Material: - 3 F-15 (Eigenbeschuss) - 1 KC-135 (Kollision) - 6 oder 8 beschädigte KC-135 (davon 5 oder 7 durch Feindeinwirkung) - 1 E-3 Sentry (Feindeinwirkung) - 15 Reaper-Drohnen - 8 Hermes 900-Drohnen - 4 Heron-Drohnen - 3 Eitan-Drohnen - 1 Black Hawk (beschädigt, vermutlich Drohne) - dazu kommen noch die bereits genannten Radargeräte Schneemann RE: Vierter Golfkrieg - Nightwatch - 29.03.2026 (29.03.2026, 10:19)Schneemann schrieb: @NightwatchJa. Wobei ich anmerken wollen würde, das mir im Diskurs viel zu viel bei der (Trump) Administration abgeladen wird. Es ist weder die Aufgabe der politischen Führung sich über die Dislozierung einzelner Hochwert-Assets noch über den Ausbau noch über Gestaltung von Infrastrukturprojekten auf Luftwaffenbasen Gedanken zu machen. Es ist die Air Force selbst, die hier seit (vielen) Jahren mit einem fehlgeleiteten Mindeset unterwegs ist, nicht mal aus der Ukraine gelernt hat, jetzt die Quittung kassiert und hoffentlich endlich lernen wird, sonst wird es gegen die Chinesen schnell sehr düster aussehen. Schneemann schrieb:Und dazu zählt auch, dass man mit rechnet, dass solche Basen angegriffen werden könnten, was wiederum bedeutet, dass man Vögel, die zwingend eben vorne stehen müssen, vorne belässt, aber Maschinen mit großer Reichweite eben im sicheren Hintergrund verteilt. Und AWACS brauche ich nicht vorne stehen lassen. Irgendwie schon wieder ein Minuspunkt bzgl. Planung.Ein Minuspunkt den sich CENTOM zurechnen muss, dass ist wie gesagt nicht Aufgabe der politischen Führung. Inhaltlich hast du völlig recht; ich verstehe nicht wie man auf den Trichter kommen kann diese Flugzeuge aus Saudi-Arabien aus operieren zu lassen. Im Vorfeld schon nicht und erst recht nicht, als der Iran damit begann wild um sich zu schießen. Hierzu das was ich am 26.02.25 geschrieben habe: Nach meiner Einschätzung sind die derzeit zusammengezogenen Kräfte zwar grundsätzlich ausreichend, bewegen sich jedoch weiterhin unterhalb eines Niveaus, das ich als komfortabel bezeichnenwürde. Zumindest m Falle eines umfassenden Krieges jenseits eines choreographieten Schlagabtauschs bestünde das primäre Ziel schließlich darin, die offensiven Fähigkeiten Irans möglichst innerhalb weniger Stunden anstatt Tagen möglkichst signifikant zu degradieren. Jede zeitliche Verzögerung erhöht hier das Risiko substantieller Schäden – nicht nur für die zivile Infrastruktur in Israel, sondern in der Golfregion insgesamt. Darüber hinaus spielt man mit der Möglichkeit, dass der Iran trotz begrenzter Handlungsfähigkeit einzelne militärisch oder symbolisch wirksame Treffer erzielt ( so manche Luftwaffenbasis in Jordanien).Das Szeanrio, dass man von Saudi Arabien aus operiert hatte ich da ehrlichweise schon ausgeschlossen. Zitat:Aktuelle alliierte Verluste an Material:Wobei man dazu anmerken kann, dass dies angesichts der Intensität der Operationen extrem überschaubare Verluste sind. Man vergleiche das mal historisch mit dem so überaus erfolgreichen Desert Storm. Die KC-135 können im fast beliebigen Umfang aus den Staaten nachgezogen werden und die Drohnen werden bewusst für riskantere Missionprofile verwendet, entsprechend sind die Verluste höher. Und zumindest die Reaper sind mittlerweile praktisch Ausschussware Dieser Krieg zeigt übrigens auch, dass man dringend ein LO Peristent UCAV benötigt. Der Ansatz mit Drohnen TELs zu jagen und die Raketenstädte zu blockieren funktioniert wunderbar, aber die dabei auftretenden Verluste dürften taktisch limitieren. Man stelle sich vor man hätte 200 Stealthy MALE UCAV im AO, man könnte damit einen dauerhaften Luftschirm aufziehen. Auch über Teheran. Das ist auch wieder so ein Punkt den sich die Air Force selbst zuschreiben muss. Die Überfokussierung auf Kampfjets reißt anderswo Fähigkeitenlücken während sich im realen Krieg immer wieder zeigt, dass Kampfjets gegenüber Drohnen und va Strategischen Bombern in der Performance auch mal gerne abfallen. RE: Vierter Golfkrieg - Schneemann - 29.03.2026 Uganda scheint für Israel Partei ergreifen zu wollen: Zitat:Ugandan military chief vows to back Israel against Iran in viral social media barrage [...]https://www.foxnews.com/world/ugandan-military-chief-vows-back-israel-against-iran-viral-social-media-barrage Muss natürlich anmerken, dass es bzgl. Uganda durchaus militärische Erinnerungen gibt, namentlich den Entebbe-Raid 1976, wo seinerzeit ein israelisches Kommando die dortigen Geiseln des dorthin von Palästinensern und deutschen Linksterroristen entführten Air France Fluges Nr. 139 befreiten. Dabei starb übrigens Jonathan Netanjahu, der Bruder von Bibbi. Schneemann RE: Vierter Golfkrieg - Skywalker - 29.03.2026 https://x.com/FurkanGozukara/status/2038080969706524925?s=20 Mittlerweile gibt es Bilder der zerstörten E-3 Dentry auf der Prinz Sultan Airbase. Zitat:US fires 850 Tomahawks at Iran, raising stockpile concerns https://turdef.com/article/us-fires-850-tomahawks-at-iran-raising-stockpile-concerns RE: Vierter Golfkrieg - Schneemann - 29.03.2026 Was insgesamt in diesem Konflikt relativ erstaunlich ist - und bislang eher weniger beachtet wird -, ist das Abschneiden der Golfanrainer. Vor dem Krieg hat man sie häufig etwas belächelt als zwar mit modernsten Systemen, vorzugsweise aus US-Produktion, ausgestattet, aber ansonsten hat man sie als wenig kampftauglich eingestuft. Meistens wurde dies noch verbunden mit dem Hinweis, es seien ja faktisch Söldnerarmeen, die in einem ernsthaften Konflikt kaum etwas bewirken könnten. Im aktuellen Krieg jedoch ist es durchaus interessant zu sehen, wie leistungsstark diese Kräfte sind, was aber leider angesichts des einen oder anderen getroffenen Öl-Terminals oder einem brennenden Hochhaus in Dubai etwas untergeht. Bislang gab es elf Tote und etwa 200 Verletzte in den VAE durch iranische Attacken. Aber: Gerade etwa die VAE haben mit ihrer Luftverteidigung alleine seit Kriegsbeginn etwa 400 ballistische Raketen und rund 1.900 Drohnen der Perser abgefangen, also mehr als 2.300 Flugkörper in rund vier Wochen Krieg bzw. mehr als 500 pro Woche und rund 80 bis 90 am Tag. Die Abschussquote - je nach Tag - liegt zwischen 85,7% (am 5. März) und 100% (an den meisten anderen Tagen). Das ist meiner Erachtens für eine "Söldnertruppe" gar keine so schlechte Leistung. Auch bspw. die Kuwaitis, wenn auch etwas übereifrig (siehe diese F-15-Geschichte), haben mehr als 400 Flugkörper vernichtet, wobei sie oftmals 100%-Quoten erreichten, nur am 8. März gab es einen Einbruch bei Drohnen, wo nur 40% abgefangen werden konnten. Dazu kommt noch Bahrain, das eher weniger abbekommen hatte, das aber dennoch rund 130 weitere ballistische Raketen und zudem zwei Su-24 abgeschossen hat. Details hier: https://www.csis.org/analysis/assessing-air-campaign-after-three-weeks-iran-war-numbers Eine aktuelle Meldung dazu: Zitat:UAE air defences intercept 16 ballistic missiles and 42 drones from Iran on March 29 [...]https://gulfnews.com/uae/government/uae-air-defences-intercept-16-ballistic-missiles-and-42-drones-from-iran-on-march-29-1.500489908 Und das wiederum kommt den Saudis auch zugute: Denn diese haben zwar ca. 700 Drohnen vernichtet, aber nur wenige ballistische Raketen abbekommen (im Verhältnis), vermutlich etwa 50 Stück, davon ein Peak mit 12 Stück am 20. März. Fazit: Der vorgeschobene "Riegel" der Golfanrainer hat eine sehr gute Abfangquote und er hat - von den grob 1.200 ballistischen Raketen und 3.600 Drohnen, die die Iraner seit Kriegsbeginn gestartet haben - mehr als zwei Drittel der anfliegenden Flugkörper insgesamt vernichtet, was in der Fernwirkung den Amerikanern und Israelis auch hilft. Eine erstaunliche Leistung, die uns auch unsere Haltung über die Leistungsfähigkeit der Golfstaaten überdenken lassen sollte. Schneemann RE: Vierter Golfkrieg - Quintus Fabius - 29.03.2026 Die Armeen der Ölaraber wurden keineswegs alle nur belächelt. Primär sieht man auf die Saudis herab (mit einigem Recht). Während man beispielsweise in Bezug auf die VAE in den letzten Jahren regelmäßig von Little Sparta gesprochen hat. Nur mal so am Rande. Allgemein: Da hier auf meine Ideen für eine ukrainische Drohnenfertigung bei den Ölarabern mit Unglauben reagiert wurde: https://www.berliner-zeitung.de/news/ukraine-und-saudi-arabien-schliessen-verteidigungspakt-li.10027214 Zitat:Hintergrund des Abkommens ist die wachsende Nachfrage nach bezahlbarer Luftabwehr in der Golfregion. Seit den iranischen Drohnenangriffen auf benachbarte Golfstaaten suchen Länder wie Saudi-Arabien nach Alternativen zu den teuren westlichen Abfangraketen. Selenskyj verwies darauf, dass die Ukraine seit nunmehr fünf Jahren denselben Bedrohungen ausgesetzt sei – ballistischen Raketen und Drohnen –, die die iranische Führung derzeit im Nahen Osten einsetzt. RE: Vierter Golfkrieg - Nightwatch - 29.03.2026 Mittlerweile wurden 23 Bomber in RAF Fairford zusammengezogen. 8 B-52H und 15 B-1B. Hätte man noch viel früher machen sollen. https://x.com/Osinttechnical/status/2038113130480378191 Mit dieser Flotte können täglich über 500 GBU-31 mit einem 1000lb Gefechtslkopf zielgenau über dem Iran abgeworfen werde. 23 Bomber entfalten in diesem Szenario die gleiche Wirkung wie 250 Kampfjets... Und lesenswert hinsichtlich der Frage wie es weitergehen könnte: Day 29: What could possibly be the U.S. options in Iran? https://x.com/SpencerGuard/status/2038110363749872014 [Hinweis an dieser Stelle - ich werde die Osterwochen weniger aktiv sein, egal was passiert] RE: Vierter Golfkrieg - Schneemann - 29.03.2026 @Nightwatch Zitat:Mit dieser Flotte können täglich über 500 GBU-31 mit einem 1000lb Gefechtslkopf zielgenau über dem Iran abgeworfen werde. 23 Bomber entfalten in diesem Szenario die gleiche Wirkung wie 250 Kampfjets...Rein rechnerisch. Aber ich schätze, dass man eher mit Abstandsystemen agieren wird und infolgedessen nicht mit einem reinen drop rechnen kann. Übungen von B-52 mit z. B. JASSM im Golfraum wurden bereits vor dem Krieg öfters durchgeführt. Schneemann RE: Vierter Golfkrieg - Aegrotare - 29.03.2026 (29.03.2026, 19:03)Schneemann schrieb: @Nightwatch Es wurden schon B52 mit Jdams gesischtet die gegen den Iran eingesetzt werden, also sind zu mindestens Teile des Irans sicher genug dafür das die Amis sich das trauen. Die große Frage ist wie es weiter geht, sehe keinen guten Weg für die Amis, wenn die Iraner einfach nicht aufgeben. RE: Vierter Golfkrieg - Quintus Fabius - 29.03.2026 Nightwatch: Zitat:Warum sollten Fanatiker grundlegende Überzeugungen ihrer Fanatismus der Realität anpassen? Das ist es nicht was ich geschrieben habe. Sondern ich schrieb, dass sie, wenn sie tatsächlich irrationale Akteure sind, ihren Fanatismus nach belieben ändern können. Das hat mit der Realität nichts zu tun. Gerade apokalyptische Sekten neigen dazu im Untergang dann diesen zum Selbstzweck zu erklären. Wobei das Problem am aktuellen Krieg ist, dass die tatsächlichen Fanatiker im Iran durch den Krieg massiv gestärkt, ihr Einfluss ausgeweitet und weniger fanatische Elemente zurück gedrängt wurden und werden. Entsprechend muss dem Iran jetzt ein Ende gesetzt werden. Da der Krieg in jedem Fall einen vollständig irrationalen Gegner produziert. Und das wäre wie gesagt leicht zu bewerkstelligen. Zitat:Wenn es einen Deal gibt, der ihr Raketenprogramm wirksam einschränkt und ihnen einen Pfad zur Bombe verwehrt kann man sie links liegen lassen und abwarten bis das Regime implodiert. Warum sollten Fanatiker grundlegende Überzeugungen ihrer Fanatismus der Realität anpassen? RE: Vierter Golfkrieg - Quintus Fabius - 29.03.2026 Spaßige Randnotiz: angeblich (telegram gerüchte) ist die A-10 herausragend gut darin Shaheed Drohnen abzuschießen. Vermutlich muss das arme Flugzeug noch bis zum Jahr 2100 weiter fliegen. Es werden sich vermutlich immer neue immer weitere Rollen und Aufgaben dafür finden lassen ![]() Allgemein ein Blick ins Kaleidoskop: - Der Iran geht davon aus, dass die USA den Iran mit Bodentruppen invasieren werden, so der Sprecher des iranischen Parlaments Mohammad Bagher Ghalibaf. Man habe valide Informationen, dass eine Invasion geplant sei. - Nachdem die USA den Strom in Teheran unterbrochen haben, ist er jetzt wieder verfügbar. Die USA wollen ihn hingegen alsbald wieder unterbrechen. - Im Iran ist weiterhin das Internet praktisch ausgeschaltet. Das Regime bekämpft jeden Versuch der Bevölkerung ins Internet zu gehen. - Die US Universität in Beirut hat geschlossen wegen der iranischen Drohnungen. - Im Libanon wurden glaubwürdigen Berichten zu Folge inzwischen um die 50 Sanitäter von den Israelis getötet. Die israelische Armee sieht darin keine Absicht sondern bedauerliche Kollateralschäden. Im übrigen wurde beispielsweise auch ein israelischer Farmer in Grenznähe von der israelischen Armee aus Versehen getötet. Das komme im Krieg nun mal vor. - Im Libanon ist man aktuell bei ungefähr 1200 Toten und einer Unzahl von Verletzten und Vertriebenen bzw. Binnenflüchtlingen. Noch dramatischer sind die Schäden an der Infrastruktur. Der Libanon wird dadurch wirtschaftlich und auch sonst zugrunde gehen. - Im Iran müsste man bei ungefähr 2000 Toten und ungefähr 25.000 Verletzten sein. Umgekehrt sind bisher 20 Israelis getötet worden und das US Militär hat vermutlich 10 bis 20 Tote und wenige hundert Verletzte. - Netanjahu hat angeordnet, dass die Sicherheitszone im Südlibanon ausgeweitet werden soll. - Der Iran hat recht gezielt und konzentriert versucht eine chemische Fabrik in Israel anzugreifen und zu zerstören, offenkundig auch in der Hoffnung, dass dadurch Stoffe freigesetzt werden. Es wurde angeordnet dass alle Umwohner Fenster und Türen schließen und abdichten sollen. - Im Iran gibt es anscheinend recht umfangreiche Verfolgungen und Verhaftungen wegen des filmens mit Smartphones, vermeintlicher und tatsächlicher Spionage für Israel und die USA etc. - Die israelischen Bodentruppen stehem am Litani - weitere indische Tanker haben die Straße von Trump durchquert, ohne Probleme. - es gibt weitere israelische Operationen in Gaza mit einer Anzahl Toter Beschließend für heute: ich bin so sehr gespannt wie und wo genau und mit welcher Zielsetzung die Marines und die 82nd Airborne eingesetzt werden. RE: Vierter Golfkrieg - Schneemann - 29.03.2026 @Aegrotare Zitat:Es wurden schon B52 mit Jdams gesischtet die gegen den Iran eingesetzt werden, also sind zu mindestens Teile des Irans sicher genug dafür das die Amis sich das trauen. Die große Frage ist wie es weiter geht, sehe keinen guten Weg für die Amis, wenn die Iraner einfach nicht aufgeben.Jein. Es gab diese Sichtungen, aber es waren immer solche, die auf Abstandswaffen aufbauten. Keine direkten big belly-Raids im arc light-Schema, sozusagen. Ob diese nun kommen, stelle ich in Frage. Dazu ist der Luftraum noch nicht ausreichend freigekämpft. PS: Faktisch hat man die Luftherrschaft. Aber ob die hiesige US-Administration es verkraften will, auch einmal einen Abschuss einer B-52 hinzunehmen, muss man anzweifeln. Schneemann RE: Vierter Golfkrieg - Kos - 29.03.2026 (29.03.2026, 22:00)Quintus Fabius schrieb: Spaßige Randnotiz: angeblich (telegram gerüchte) ist die A-10 herausragend gut darin Shaheed Drohnen abzuschießen. Vermutlich muss das arme Flugzeug noch bis zum Jahr 2100 weiter fliegen. Es werden sich vermutlich immer neue immer weitere Rollen und Aufgaben dafür finden lassen Ein relativ simples. extrem robustes Flugzeug mit einer absolut kranken Maschinenkanone, so etwas wird man noch lange brauchen können . Ich kann nicht verstehen wieso man das Flugzeug schon so oft ausmustern wollte, obwohl man es in quasi jedem Konflikt dringend gebraucht hat.
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