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RE: Wirtschaftliche Entwicklung der Vereinigten Staaten - Kongo Erich - 21.02.2026 Ich weiß nicht, wie stark sich Donald der Leibhaftige strecken müsste, um das einfache Kindergartenniveau des Artikels zu erreichen und die Konsequenzen seiner Wirtschaftspolitik zu erkennen Zitat:USA: Wirtschaftswachstum stärker als erwartet abgeschwächt RE: Wirtschaftliche Entwicklung der Vereinigten Staaten - lime - 21.02.2026 (21.02.2026, 19:07)Kongo Erich schrieb: Ich weiß nicht, wie stark sich Donald der Leibhaftige strecken müsste, um das einfache Kindergartenniveau des Artikels zu erreichen und die Konsequenzen seiner Wirtschaftspolitik zu erkennen Und in Deutschland kommt man nur auf 0,3%
RE: Wirtschaftliche Entwicklung der Vereinigten Staaten - Kongo Erich - 22.02.2026 (21.02.2026, 19:17)lime schrieb: Und in Deutschland kommt man nur auf 0,3%1. Die Quelle für Deine Behauptung fehlt - ich füge sie mal ein: Zitat: ...Die deutsche Wirtschaft geht mit etwas mehr Rückenwind ins laufende Jahr: Im Schlussquartal 2025 legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zum Vorquartal etwas stärker zu als zunächst angenommen. 0,3 Prozent Plus ergaben neueste Berechnungen des Statistischen Bundesamtes.... 2. nochmal aus dem von mir vorhin verlinkten Artikel: Zitat: ...In den USA werden die Daten zum Wirtschaftswachstum annualisiert veröffentlicht. In Europa wird auf diese Methode verzichtet, weshalb die Zahlen nicht direkt miteinander vergleichbar sind. Um auf eine mit Europa vergleichbare Wachstumsrate zu kommen, müsste man die US-Rate durch vier teilen.Die 1,4 % der USA geviertelt ergeben dann 0,35 % im Vergleich - die mit deutlich schlechterer sozialer Sicherheit erkauft sind. 3. Das ändert aber auch nichts an der Tendenz: in den USA sinkt das Wirtschaftswachstum in Deutschland steigt es wieder RE: Wirtschaftliche Entwicklung der Vereinigten Staaten - Kongo Erich - 22.02.2026 Damit wir uns wieder ein paar Statistiken um die Ohren hauen ... Ergänzend hab ich das gesucht: a) Wenn man vergleicht, dann bitte die gesamten USA mit dem Dollar-Raum mit der gesamten EU und der Eurozone - und nicht nur mit Deutschland (wir vergleichen die EU doch auch nicht mit Alaska) Und danach ist in der Eurozone das Wirtschaftswachstum um 0,6 % gewachsen (Quelle) b) Die Arbeitslosenquote im Euroraum der EU lag im Dezember 2025 bei 6,2 % bzw. 5,9%, unverändert gegenüber November 2025 und Dezember 2024 (in Deutschland waren es 3,8 % - seit 2013 fast stetig abfallend Quelle 1 und Quelle 2). Die Arbeitslosenquote in den USA lag im Dezember 2025 bei 4,4 % und ist seit September 2021 tendentiell leicht ansteigend (Höchststand im November 2025) (Quelle). RE: Wirtschaftliche Entwicklung der Vereinigten Staaten - Kongo Erich - 09.03.2026 Der zu erwartende Inflationsschub aufgrund steigender Benzinpreise wird bei DTs Wählern nicht gut ankommen. Die behauptete Bewaffnung des Iran mit Atomwaffen ist dagegen nur abstrakt (und im Übrigen seit der völligen Zerstörung des Atomprogrammes im letzten Jahr auch nach Donalds Aussagen ohnehin nicht mehr existent). Dazu auch: 10 Dollar pro Barrel: Ölpreisschock lässt Industrie und Börsen zittern Ölpreis steigt über 100 Dollar – Aktienmärkte fallen ein Zitat:US-Öl kostete am Montag in der Spitze rund 25 Prozent mehr als am Freitag und wurde mit bis zu 119 Dollar pro Fass (159 Liter) gehandelt. Die Sorte Brent verteuerte sich in ähnlichem Umfang bis auf gut 118 Dollar.Das mit den fallenden Kursen betrifft auch die Altersvorsorge der US-Amerikaner. Die ist nämlich in wesentlichen Teilen auf Aktien aufgebaut. Donald hat sich in eine Sackgasse manövriert. Er wollte von den eigenen internen Problemen und Widerständen des Landes ablenken und - wie bei seiner Entführungsaktion in Venezuela - wohl schnelle Erfolge. Das geht gründlich schief. RE: Wirtschaftliche Entwicklung der Vereinigten Staaten - Nightwatch - 09.03.2026 Ein völlig vorübergehenden Situation, die sich normalisieren wird sobald die iranische Kuh einigermaßen vom Eis ist. Zeithorizont dafür wenige Wochen, bis dahin Buy the Dip. RE: Wirtschaftliche Entwicklung der Vereinigten Staaten - lime - 09.03.2026 (09.03.2026, 12:09)Nightwatch schrieb: Ein völlig vorübergehenden Situation, die sich normalisieren wird sobald die iranische Kuh einigermaßen vom Eis ist. Zeithorizont dafür wenige Wochen, bis dahin Buy the Dip. Es besteht zumindest das Restrisiko dass der Iran nicht zusammenklappt und die Islamisten trotz Bombenkrieg an der Macht bleiben. Solange wird die Straße von Hormuz für den Frachtverkehr gesperrt bleiben, denn dafür reichen leider auch Billigdrohnen. RE: Wirtschaftliche Entwicklung der Vereinigten Staaten - Kongo Erich - 09.03.2026 Restrisiko? Ohne Bodentruppen ist etwas anderes gar nicht denkbar. Die Garden sind viel zu präsent, um etwas anderes erwarten zu können. Zurück aus der Welt in die europäische Entwicklung: Zitat:Ölpreis und Inflationund Zitat:Wie heftig wird die Energiekrise? Die fünf wichtigsten Fakten RE: Wirtschaftliche Entwicklung der Vereinigten Staaten - Kongo Erich - 12.03.2026 Da verwechselt jemand wohl die Menschen, die (nicht nur) in den USA ihre Autos betanken müssen, mit den Ölkonzernen in den USA und Russland. Aber das Wort "wir" zeigt zumindest, wem er sich verbunden fühlt: Zitat:Barrel für um die 100 US-Dollarnun ja, was wir in Europa von "Donald dem Leibhaftigen" zu halten haben, sollte spätestens seit den Stichwörtern "Ukraine" und "Grönland" klar sein. Ansonsten werden es ihm die US-Autofahrer bei den nächsten Wahlen sicher danken ... RE: Wirtschaftliche Entwicklung der Vereinigten Staaten - Kongo Erich - 13.03.2026 Nicht nur der Überfall auf den Iran macht sich auch für die US-Wirtschaft negativ bemerkbar: Zitat:US-Wirtschaft taumelt: Trump muss Wachstumszahlen halbierenWenn man das wieder zur Vergleichbarkeit viertelt (s.o. #213 vom 22.02.2026, 09:52) dann sind die USA inzwischen bei nicht einmal mageren 0,2 % angelangt; jetzt kann Donald natürlich wieder bei den Chefs der Statistiker einen Kopfwechsel vornehmen - aber ob das die Wirtschaftsdaten wirklich beeinflusst? RE: Wirtschaftliche Entwicklung der Vereinigten Staaten - Kongo Erich - 14.03.2026 Die USA sind einer der größten Ölförderer weltweit. Und dennoch treibt der Überfall auf den Iran mit der dadurch ausgelösten Sperrung der Straße von Hormuz die Benzinpreise in den USA in die Höhe. Warum das so ist erläutert die WELT: Zitat:Das Öl-Paradox der USAKopie hier RE: Wirtschaftliche Entwicklung der Vereinigten Staaten - Kongo Erich - 20.03.2026 Inzwischen kommen mehr und mehr US-Bürger auch auf den Gedanken, dass die Zollerhebungen die Waren für die US-Verbraucher verteuert haben - und damit die US-Bürger selbst die Zeche bezahlen: Zitat:Das neue Zollrisiko für US-Unternehmen RE: Wirtschaftliche Entwicklung der Vereinigten Staaten - Kongo Erich - 21.03.2026 N-tv befasst sich mit den Auswirkungen der steigenden Spritpreise auf die kommenden US-Wahlen. Zitat:Sichtbarste Erinnerung an Sorgenun muss man einige Dinge konzidieren: 1. Die USA sind zwar theoretisch (drill baby drill) von Öl- und Gasimporten unabhängig - wenn aber eine Ware knapp wird, weil die Nachfrage insgesamt höher ist als das Angebot - dann steigen auch die Preise dort, wo (noch?) genug Vorräte vorhanden sind. 2. Mit knapper werdendem Angebot auf dem Markt können die Inhaber der Ware, also vor allem die Öl-Multis, noch höhere Preise und darin enthalten eine höhere Gewinnmarge fordern. 3. Sämtliche Aktionen im Kontext mit der Öl- und Gaswirtschaft (auch die US-Angriffe in Nigeria, Venezuela und dem Iran oder der Boykott nachhaltiger Energien wie der Windkraft durch Donald den Leibhaftigen) haben den US-Öl-Multis geholfen, die eigenen Gewinne zu erhöhen - und die Abhängigkeit der USA von der Öl-Wirtschaft zu erhalten. 4. Wenn die US-Ölmultis diese Geldquelle beibehalten wollen, dann müssen sie daran interessiert sein, Donald im Amt zu halten. Das könnte dadurch passieren, dass vor den Zwischenwahlen die Preise an den Zapfsäulen deutlich gesenkt werden. Deutlich und rechtzeitig genug, um die Wahlen zu beeinflussen - aber nicht zu früh und nicht zu groß, um die Gewinnmargen nicht zu sehr zu belasten (und damit die niedrigen Preise nicht zum Gewohnheitseffekt werden). 5. Nun kann man Wetten abschließen, wann denn die Preissenkungen kommen - ich tippe auf einen Zeitraum von ca. einem Monat vor den Wahlen. Und ich tippe auf Senkungen von ~ 10 %, gestaffelt natürlich, damit es nicht zu viel Gewinneinbußen gibt. Die Frage danach ist, wie sich diese einseitige Orientierung auf fossile Energien mittel- und langfristig für die USA auswirkt. China als Gegenbeispiel stellt ja massiv auf regenerative Energien um, hat sich da inzwischen global zum Marktführer entwickelt (auch was das "drumrum" wie Batterien oder E-Autos betrifft) und die Abhängigkeiten von Importen fossiler Energiequellen massiv reduziert. Die USA sind dagegen dabei, diesen Zug zu verpassen und zu einem Industriemuseum zu werden - frei nach dem Motto "es lebe die Dampflok", damit die Kohlenkumpel in den USA wieder eine Zukunft haben. Trumps Anti-Ökostrom macht USA zum größten Verlierer des Iran-Kriegs RE: Wirtschaftliche Entwicklung der Vereinigten Staaten - Schneemann - 21.03.2026 Wobei man aber vielleicht noch anmerken sollte, dass es zwar immer noch diese "Öl-Fixiertheit" in den USA gibt, aber dass zugleich in jenen Bundesstaaten, wo sich deren Ausbau lohnt, die erneuerbaren Energien ebenso ausgebaut werden. D. h. auch wenn es eine Art Renaissance des Öls zu geben scheint, verlieren die USA die erneuerbaren Energien und teils auch die Kernenergie nicht aus den Augen. Das kann teils seltsames Stilblüten hervorbringen. Anekdotische Evidenz: Ein Bekannter von mir war in Montana. Und er meinte, es sei erstaunlich, wie "progressiv" die Leute seien, während sie zugleich am althergebrachten festhalten. D. h. es müssen unbedingt die Solarzellen auf das Dach und Windkraftanlagen ausgebaut werden, so der Tenor, während man dann mit dem SUV hinfährt zur Inspektion einer Anlage und dann den V8 im Leerlauf bollern lässt, damit die Klimaanlage brav weiterlaufen kann. Schneemann RE: Wirtschaftliche Entwicklung der Vereinigten Staaten - Kongo Erich - 21.03.2026 (21.03.2026, 12:46)Schneemann schrieb: Wobei man aber vielleicht noch anmerken sollte, dass es zwar immer noch diese "Öl-Fixiertheit" in den USA gibt, aber dass zugleich in jenen Bundesstaaten, wo sich deren Ausbau lohnt, die erneuerbaren Energien ebenso ausgebaut werden. D. h. auch wenn es eine Art Renaissance des Öls zu geben scheint, verlieren die USA die erneuerbaren Energien und teils auch die Kernenergie nicht aus den Augen. ![]() JA - uneingeschränkt Die Irrationalität ist greifbar. Einerseits stürzen die Zustimmungswerte von Donald in den Keller, andererseits ist noch lange nicht sicher, wie die nächste Wahlrunde ausgeht. |